Fraunhofer Institut stellt “intelligenten” Flügel vor

Gewicht reduzieren, durch verlängerte Wartungsintervalle Kosten sparen und trotzdem noch sicher fliegen: Der von der Projektingenieurin des Fraunhofer Instituts in Darmstadt, Katrin Erdmann, entwickelte “intelligente” Flügel soll dies möglich machen.

“Mit den Sensoren, die wir in der Tragfläche eingebaut haben, messen wir die tatsächliche Belastung”, erklärt Erdmann, die ihre Entwicklung auf der Aerospace Testing Expo 2008 in München vorstellt. Die Wartung des Flugzeuges würde dann nicht mehr nach vorgegebenen Zeitintervallen erfolgen, sondern erst dann, wenn sie wirklich erforderlich ist. “Ich gehe davon aus, dass sich die Abstände verlängern werden”, sagt die 31-jährige Ingenieurin.

Die Messergebnisse sollen auch die Fertigung beeinflussen. “Während des Betriebs werden die zyklisch auftretenden Dehnungen in der Struktur des Flügels gemessen. Aus den hieraus abgeleiteten Last- und Beanspruchungsdaten können Leichtbaupotenziale in Flugzeugen besser ausgeschöpft werden”, erklärt der Leiter des Kompetenzcenters Betriebsfester Leichtbau Fraunhofer LBF, Dr. Andreas Büter.

Auf dem Messestand demonstrierte das Fraunhofer Institut den “intelligenten Flügel” am Mock-Up eines Echo-Klasse-Flugzeugs.

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Kräftig drücken: Wenn Katrin Erdmann durch herunterdrücken des Flügels die untere Begrenzung erreicht, ertönt ein Warnsignal. Die Empfindlichkeit wird nach Bedarf eingestellt. FOTO: HEIKO LINK

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One Response to “Fraunhofer Institut stellt “intelligenten” Flügel vor”

  1. messestände Says:

    Sehr gute Nachricht. Ich stimme Ihnen vollkommen zu.

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